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29.05.2018

NACHBERICHT ZUR 3. GRENZWANDERUNG | 27.05.2018

Ereignisreiche Etappe der Brachter Grenzwanderungen


[justify]Die Dritte der insgesamt vier Wanderungen entlang der Brachter Grenze führte am Sonntag vom Dorfplatz aus an der Hohlen Eiche vorbei zum Roten Wasser Tal und bis zum Neuen Stern. Mit dem Shuttle waren hierhin die Instrumente des Brachter Posaunenchors transportiert worden und gemeinsam mit den Musikern feierte die Gemeinde unter Leitung von Pfarrer Dierk Brüning eine stimmungsvolle, musische Waldandacht. Dank des guten Transportservices genossen auch viele Brachter Senioren dieses einmalige Erlebnis. Pfarrer Brüning wies in seiner Predigt auf die Bedeutung von Grenzgängen hin, dienten sie doch in der Vergangenheit der Information der Ortsjugend und  von „Beigefreiten“, denn danach wusste man „wo’s langgeht“. In seiner Ansprache betrachtete er die Bedeutung von Grenzen für unsere Freiheit. Einfach Stopp zu sagen, muss möglich sein, um damit die Freiheit des Stärkeren einzuschränken und nicht auf dem Rücken des / der Schwächeren auszutragen.
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[justify]Nach einer kleinen Erfrischung machten sich die mehr als 250 Wanderer aus Bracht, Rauschenberg, Schwabendorf und Rosenthal auf den weiteren Weg in Richtung Festwiese am Rande des Naturschutzgebiets Franzosenwiesen. Förster Armin Wack erläuterte die Bedeutung des Naturschutzgebietes und der Moore und erklärte, warum man den Naturwald außerhalb von Wegen nicht betreten sollte: hier wird die Regeneration der Natur überlassen und es droht Gefahr von oben durch Astbruch. Über einen extra ausgelegten Bohlensteg überschritten die Wanderer trockenen Fußes das Moorgebiet. Der Brachter Grenze folgend, die farblich mit Holzpfosten markiert war, überraschten drei Hugenotten in historischer Tracht, die Gäste kurz vor der Festwiese und stellten Ihre Erntearbeiten auf den früheren Weideflächen und Wiesen im Wald vor. Man stelle sich nur die immer wieder  zu Fuß zurück zu legende Wegstrecke (8,5 km) von Schwabendorf bis zur Heuerntefläche auf den Franzosenwiesen vor.  Nach einer wohltuenden Mittagsrat im Halbschatten und einer erneuten Erfrischung machten sich die Wanderer auf den Weg zurück Richtung Bracht, als sie nach kurzer Zeit von ritterlichen Wegelagerern aufgehalten werden. Adalbert von der Furth, Ritter zu Brachtfe und seine Mannen stellten flankiert von Bogenschützen die Wanderer und verlangen einen Wegezoll. Nach einem Kuss einer Jungfrau wird schließlich ein Wegegeld ausgehandelt, das Bürgermeister Michael Emmerich überreichte. Auch auf der letzten Wegstrecke zurück zur Mehrzweckhalle Bracht lachte die Sonne und so genossen viele Teilnehmer der Grenzwanderung gerne ihren Kaffee und Kuchen auf dem Außengelände an der Halle. Gelegenheit zur gemeinsamen Freude bot im Anschluss an die abwechslungsreihe Wanderung noch das Spiel der Fußballer des FV Bracht, die auf dem gegenüberliegenden Sportplatz mit einem 6:1 Sieg über die SG Niederweimar/ Haddamshausen ihren Relegationsplatz behaupten konnten. [/justify]
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Aktuelle Informationen zum Schlepperkino (28.7.2018), Erntetag (29.7.2018) und der Festwoche im August (22. – 27.8.2018) können Sie unter www.777jahrebracht.de nachlesen. Wer Lust am Wandern hat, ist herzlich zur letzten Etappe der Grenzwanderungen am 22. August 2018 eingeladen, es wird die Südgrenze bis nach Schönstadt bewandert. [/justify]
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Der Vorverkauf für das Top-Open-Air-Event „Schlepperkino“ mit der Rock’n Rollband „The Heads“ am 28. Juli 2018 ist gestartet! Jeweils samstags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr können Tickets für 10,00 € bei „Schönes für Haus und Garten“ am Sand in Bracht erworben werden. Alle Tickets nur im Vorverkauf. Auch die letzte Bestellmöglichkeit für Jubiläumstextilien ist vom 27. Mai 2018 bis zum 22. Juni 2018 noch einmal gegeben. Formulare dafür finden Sie auf www.777jahrebracht.de.[/justify]

Admin - 17:11 @ 777 Jahre Bracht 2018, Festartikel mit Logo, Grenzwanderungen, Schlepperkino | Kommentar hinzufügen

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